Aktuelles

Interview zur Ausbildungsreform bei ver.di

Einige aus dem PiA-Netz Hamburg sind auch bei ver.di aktiv. Hier findet ihr einen lesenswerten Artikel mit einem Interview einer Vertreterin der bundesweiten PiA AG bei ver.di, Elisabeth Dallüge und einer ehemaligen PiA-Netz-Aktiven und heute Mitglied der Bundesfachkommission PP/KJP bei ver.di, Kerstin Sude. Viel Freude beim Lesen!

https://gesundheit-soziales.verdi.de/themen/ausbildung/++co++8f6f9626-dc76-11ea-bbc5-001a4a160119

Interessierte sind herzlich willkommen an den bundesweiten halbjährlichen Treffen der PiA AG bei ver.di teilzunehmen (auch Nicht-ver.di-Mitglieder). Meldet euch dazu unter den Kontaktdaten auf der Website: https://gesundheit-soziales.verdi.de/ueber-uns/gremien/ag-pia

Nur durch Solidarisierung und Vernetzung können wir unsere Ausbildungsbedingungen verbessern!

Vorsicht bei Vertragsergänzungen oder neuen Verträgen zur Vergütung

Das Junge Forum im bvvp warnt PiA davor, Vertragsergänzungen oder neue Verträge zur Vergütung auf Basis der Übergangsregelungen für PsychotherapeutInnen in Ausbildung zu unterschreiben.

Der Hintergrund: Bei der Umsetzung der Übergangsregelungen für PsychotherapeutInnen in Ausbildung (PiA) in Deutschland gibt es derzeit noch einige Unsicherheiten. Zum Thema der zugesagten Vergütung mit 1.000,- Euro in der praktischen Tätigkeit erschien vor kurzem eine Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer.

Doch vor allem zur Umsetzung der ebenfalls zugesagten Honorarbeteiligung in der praktischen Ausbildung in Höhe von 40 Prozent bestehen weiterhin Unklarheiten. Zunächst ist ungeklärt, ob die Regelung seit Ende November 2019 oder erst ab September 2020 gelten wird. Darüber hinaus ist ungewiss, für welche Leistungen – abgeleistete Therapiestunden oder alle über EBM abgerechneten Leistungen – PiA mit 40 Prozent beteiligt werden. Weiterhin fraglich ist auch, inwiefern PiA selbst die Auszahlung der Honorarbeteiligung bei den Instituten als ihren Vertragspartnern einfordern und rechtlich diesen gegenüber Ansprüche geltend machen können. Verschiedene Rechtsgutachten kommen hier zu unterschiedlichen Auslegungen. Der Wille des Gesetzgebers bei Schaffung dieser Regelung ist nicht eindeutig genug formuliert worden.

Aus diesem Grund setzt der bvvp sich nun auf verschiedensten Wegen für die Klärung dieser offenen Fragen ein. Der bvvp warnt PiA dringend davor, vor Abschluss dieses Klärungsprozesses, Vertragsergänzungen oder neue Verträge zu unterschreiben, da dies zu ihrem Nachteil sein könnte.

Bitte geben Sie / gebt diese Information an möglichst viele Ihnen / euch bekannte PiA weiter.

Delegiertenwechsel

Katharina van Bronswijk übergibt an Alexander Berndt

Gestern habe ich in der Delegiertenversammlung der Kammer meinen Rücktritt als Delegierte erklärt – hier meine Rede als Erklärung für euch als unsere Unterstützer*innen:

Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Delegierte, liebe Kolleg*innen,

ich habe mich dazu entschieden, von meinem Platz in der Delegiertenversammlung zurück zu treten.
Diese Entscheidung hat nichts damit zutun, ob und wie gerne ich Kammerpolitik mache. Ich bin sehr gerne und leidenschaftlich berufspolitisch aktiv und möchte auch weiterhin als Gast zu den Delegiertenversammlungen kommen und mich in anderen Gremien entsprechend meiner Wahl und meines Wissens einbringen.

Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich im April meine Approbation erlangt habe.
Ich bin über die PiA Liste in diese Versammlung gewählt worden und mein primäres Ziel war und ist, den PiA in der Kammer mehr Beteiligungsmöglichkeiten einzuräumen.
Dazu bin ich aktuell nicht mehr die beste Wahl. 

Vielmehr sollte ein*e PiA in dieser Delegiertenversammlung sitzen.
Solange PiA – im Gegensatz zu Vertreter*innen der Behörde oder der Uni – keine festen Platz in der DV haben, sind wir an den Wahlturnus gebunden.
Dies ist äußert unpraktikabel und mit der Lebensrealität von PiA eigentlich nicht vereinbar. Wir als Liste haben uns diesem System gebeugt, weil wir mit den aktuellen Regelungen keine andere Möglichkeit sehen.

Ich möchte nun meinen Platz aber an den nächsten PiA auf unserer Liste weitergeben. 
Echte PiA-Politik sollte mit PiA und von PiA gemacht werden.
Ich freue mich sehr, dass Sie nun mit Alexander Berndt einen langjährig aktiven und berufspolitisch schon sehr erfahrenen Delegierten in Ihren Reihen haben werden.

Vielen Dank!

Ich bedanke mich für das Vertrauen, dass ihr mir mit der Wahl zur Delegierten gegenüber gebracht habt! Ich freue mich, mich weiterhin im Rahmen der Zusammenarbeit unserer Liste für euch einzusetzen.

BonusTicket für Azubis auch für PiA in HH!

Ab dem 1. August 2020 gibt es ein BonusTicket für Auszubildende in Hamburg, das mit 40 € von der Stadt Hamburg gefördert wird – das heißt man zahlt noch 30 € und kann im Gesamtbereich HH die Öffis nutzen. Beantragen können es auch Auszubildende nach dem PsychThG.

Wie wird das BonusTicket beantragt?

Beantragen könnt ihr das BonusTicket mit einem gesonderten Abo-Bestellschein (erhältlich in allen HVV-Servicestellen) und einem Berechtigungsnachweis. Die Hamburger Ausbildungsinsitute haben die Information ebenfalls erhalten und sollen den Berechtigungsnachweis für den HVV erstellen. Fragt also in eurem Institut freundlich nach!

Das ist doch mal eine große Erleichterung für die finanziell gebeutelten PiA und es freut uns insbesondere, dass das Landesprüfungsamt diese Information weitergeleitet hat, uns PiA also nicht vergisst.

https://www.hvv.de/de/bonusticket

PiA-Stammtische

Am 06. Mai 2020 fand der erste PiA-Stammtisch für alle Ausbildungskandidat*innen in Hamburg statt.

Die Stammtische sollen einen Raum bieten zum Austausch und zur Vernetzung. Wir wollen uns gegenseitig bei Schwierigkeiten im Rahmen der Ausbildung unterstützen und Best-Practise-Lösungen entwickeln und teilen.

Wenn ihr an den monatlich stattfinden Stammtischen teilnehmen wollt – schaut auf der PiA-Netz-Facebookseite nach den aktuellen Terminen und Teilnahmeinfos! (https://www.facebook.com/PiANetzHamburg/)

Corona-Infos für PiA

Das PiA-Politik-Treffen hat auf seiner Website viele wichtige Informationen für PiA zum Umgang mit der Corona-Krise zusammengestellt.

Konstituierende Delegiertenversammlung

Berufspolitik kann sehr spannend sein – manchmal auch ein bisschen wie eine Lightvariante von House of Cards.

In der konstituierenden Sitzung der Kammer wurde zunächst das neue Präsidium gewählt. Es war interessant und bewegend, die Bewerbungsreden der Präsidentin und des Vizepräsidenten zu hören. So bekam ich einen ersten Eindruck davon, was deren Herzensanliegen sind und welche Themen uns in den nächsten 4 Jahren Kammerarbeit erwarten werden.

Die Ausbildungsreform und die Gestaltung der Weiterbildung werden dabei natürlich eine wesentliche Rolle spielen. Anfang November war das reformierte PsychThG ja gerade verabschiedet worden und die Delegiertenversammlung stand (zumindest für mich) noch im Licht dieser Ereignisse.

Im Anschluss wurden die Delegierten für den deutschen Psychotherapeutentag (“DPT”, wie eine Art “Parlament des Berufsstandes”) gewählt. Auf dem DPT treffen sich hochrangige Vertreter*innen der Berufsverbände – wie Rainer Richter betonte – als Vertreter*innen der Länderkammern und nicht der Verbände.

Enttäuschend aus PiA Sicht ist hier, dass kein*e PiA als Vertreter*in aus den Reihen der Delegierten zum DPT entsandt wird. Lediglich ein Stellvertreter*innen-Posten wurde einer PiA zuteil.

Nachdem auf dem vorletzten DPT die Delegierten gegen ein Antrags- und Stimmrecht für die Bundeskonferenz PiA gestimmt hatten, wäre dies eine Möglichkeit für eine Vertretung unserer Gruppe auf dem bundesweiten Parkett – mit Antrags- und Stimmrecht – gewesen.

Ich als PiA-Delegierte in der Kammer finde dies besonders bedauerlich, weil in Hamburg etwa 10% der Kammermitglieder PiA sind und diese daher meiner Ansicht nach eine eigene Repräsentanz, auch auf der Bundesebene verdient gehabt hätten.

So bleibt es weiter dabei, dass PiA darauf hoffen müssen, dass andere gute Politik für sie machen.

Echtes Empowerment sieht für mich anders aus.

Die PiA-Liste in der Kammer – Vielen Dank!

Liebe Hamburger Kammermitglieder, liebe Hamburger PiA!

Wir haben uns sehr über Ihr Vertrauen und Zutrauen gefreut – wir haben tatsächlich einen Platz in der Delegiertenversammlung der Kammer bekommen.

In Zukunft möchten wir aktuelle Entwicklungen aus der Kammerpolitik hier auf der Seite posten, sodass Sie einen Einblick in die Arbeit der PiA-Delegierten in der Kammer bekommen.



Kammerarbeit lebt vom Austausch. Unser Interesse für Sie hört nicht nach den 3 Stimmkreuzen auf.

Wenn Sie Ideen dazu haben, wie PiA in die Kammerpolitik besser eingebunden werden können oder wenn Sie gerne ein Anliegen eingebracht haben möchten, dann melden Sie sich gerne bei uns.





PiA-Politik 29.9.2019 Frankfurt

Liebe Freunde der PiA-Politik,

wir möchten Sie ganz herzlich zu unserem 16. PiA-Politik-Treffen einladen!

Es wird wieder um die Reform des Psychotherapeutengesetzes gehen. Wir wollen unsere Forderungen vorstellen, uns über Möglichkeiten der Umsetzung informieren und Aktionen für eine gute Reform diskutieren/planen. Dazu haben wir eine Vertreterin der Bundespsychotherapeutenkammer und einen Vertreter eines Ausbildungsinstitutes als Referenten eingeladen.

Hier finden Sie die Einladung mit Tagesordnung und näheren Informationen:https://piapolitik.de/2019/07/was-wird-die-norm-nach-der-reform/.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung unser Online-Formular unter: https://piapolitik.de/teilnehmen/.

Zeit: Sonntag, 29.9.2019 von 9:30 bis 16:30 Uhr
Kaffeetrinken und Kennenlernen ab 09:00 Uhr
Tour durch Frankfurt's Äppelwoi-Kneipen am Vorabend
Ort: SAALBAU, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt/Main, Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten!
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!

Maria


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